Maria-Magdalena-Kapelle – Wien Geschichte Wiki

Maria-Magdalena-Kapelle (Maria-Magdalenen-Kapelle, Magdalenenkirchlein; 1, am früheren Stephansfreithof zwischen St. Stephan und dem Lazanskyhaus (Stock-im-Eisen-Platz 1) gelegen; Stephansplatz). Sitz der Schreiberzeche.

1220/1230 wurde auf dem Stephansfreithof ein unterirdischer Sakralraum errichtet, die heute so genannte Virgilkapelle. Im späten 13. Jahrhundert hat man in der Osthälfte das noch sichtbare gotische Gewölbe eingezogen. Das so entstandene Geschoss, das nur wenig unter Bodenniveau lag und vom Stephansfreithof aus zugänglich war, diente als Karner, d.h. es wurden die Gebeine aus den aufgelassenen Gräbern des Stephansfriedhofs verwahrt. 1486 schlossen Bürgermeister und Rat der Stadt Wien mit dem Deutschen Orden einen Vertrag, der die Nutzung eines Kellers des Deutschordenshauses, das an den Stephansfreithof grenzte, als Karner erlaubte. Der Karner ober der Virgilkapelle wurde in der Folge wohl aufgelassen und diente ab da der Gottleichnamsbruderschaft als Andachts- und Versammlungsort. 1589 ist dort der Gottesleichnamsaltar explizit genannt.
— Read on www.geschichtewiki.wien.gv.at/Maria-Magdalena-Kapelle

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